RAUMKÖRPER

  • Haus der Kunst - Baden
    Ausstellungsansicht Haus der Kunst, Baden

Raumkörper

Zwei Meter lange und ca. ein Zentimeter dicke Fichtenholzspanten werden um zwei jeweils an ihren Enden befestigte kreisförmig angeordnetewerde Holzkegel in gleichförmige Spannung bzw. Biegung versetzt. Durch die ihnen innewohnende Spannung genügen geringste Bewegungen bzw. Fibrationen um diese in Bewegung zu versetzen. Durch ihre Zwischenräume bleiben Innen und Außen immer in Verbindung. Diese derart ausgestalteten, fragilen Raumkörper zeichnen sich sowohl durch der Geschlossenheit  als auch durch ihre Offenheit dem Raum gegenüber aus. Miteinander verbunden treten sie als bewegte System vor das Auge des Betrachters. Es gibt kein eindeutigen Vorne oder Hinten bzw. Oben oder Unten. 

Die einzelne Objekte / Körper wirken wie organische Kapseln oder Kokons, wenn miteinander verbunden wie organische oder molekulare Systeme, welche miteinander zu interagieren scheinen.  Oder welche durch ihre filigrane Konstruktion zusammengehalten werden. Jede noch so kleine Bewegung oder Schwingung setzt sich in ihnen fort. Je nach Lichteinfall projizieren sie ihre Form und Bewegung auf das Weiß der Wand bzw. des umgebenden Raumes.