KONSTRUKTION - FORMATION, Galerie Göttlicher, Krems

  • Eder-christian eder-exhibitions-krems-galerie göttlicher
    Ausstellungsansicht
    Galerie Göttlicher, Krems,Niederösterreich, Christian Eder
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    Konstruktion - Formation
    Christian Eder
  • Eder-christian eder-exhibitions-krem-galerie göttlicher-niederösterreich
    Diagonale, 2023
    Acrylic on Canvas
    80 x 80 cm
  • ausstellungen-christian eder-circle segments
    Circle Segments, Acrylic on MDF
    2024, Acrylic on MDF
    74 x 74 cm
  • Christian Eder-Ausstellung Galerie Göttlicher-Krems-Niederösterreich
    Ausstellungsansicht Galerie Göttlicher, Krems
  • Ausstellungen Krems, Niederösterreich
    Lines, Acrylic on Canvas
  • works-christian eder
    Verticals
    Oil on Canvas
  • ausstellungen krems-galerie göttlicher-christian eder
    Stufenobjekt, 2024
    Acryl auf Birkensperrholz
    60 x 40 cm
    Christian Eder
  • Christian Eder-Ausstellungsansicht-Galerie Göttlicher-Krems-Niederösterreich
    Ausstellungsansicht
    Galerie Göttlicher, Krems
  • ausstellungen-krems-galerie göttlicher-christian eder
    Schatten, Acryl auf Leinwand, 100 x 120 cm,
  • ausstellungsansicht galerie göttlicher krems
    Ausstellungsansicht
    Galerie Göttlicher
    Krems, Niederösterreich
  • eder-konkret
    Objek,2024
    Acryl auf Sperrholz
    Christian Eder

Konstruktion - Formation, Galerie Göttlicher Krems Niederösterreich

Malerei auf Leinwand - Objekte aus Holz   

Die gezeigten Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld von Farbe und Struktur, Fläche und Linie. Ausgehend vom vorwiegend quadratische Format, welches auch durch seine Ausgewogenheit als Ordnungsrahmen fungiert. Innerhalb dieses Rahmen entfalten sich filigrane, lineare Gefüge zu fein gegliederten Linien und Strukturen. Diese berühren, überlagern und verzahnen sich um sich einmal zu einem narrativen Raum, ein andermal zu einem illusionistischen Raum zu verdichten. Vielfach wird das quadratische Bildfeld mittig in zwei exakt getrennte, nicht hierarchische Rechecke geteilt. Die linke Bildhälfte als opake Farbfläche angelegt, erscheint geschlossen und autonom als präzis gesetztes Element. Sie tritt als kontemplativer Gegenpol zur rechten Seite auf, während die auf der rechten Seite Linienformationen als konstruktive Elemente und rhythmisch und in Wiederholungen angelegt Bewegung und Spannung erzeugen. Durch Schichtung parallel zueinander ausgeführt und die Dichte der Setzungen wird eine innere Dynamik der Fläche sichtbar. Im Zusammenspiel von Farbfläche und Linienstruktur entsteht ein Dialog zwischen Kontemplation und Aktivität und Prozeßhaftigkeit. Beide Bildhälften sind sowohl autonom als auch abhängig voneinander und verweisen damit auf eine Fragestellung der Konkreten Kunst: Größtmögliche Autononomie der bildnerischen Mittel, die Reduktion auf Farbe und Linie und damit der Verweis auf ein in sich geschlossenes, rational aufgebautes Bildsystem.   

Jedes Bild lädt nicht nur zum konzentrierten Betrachten bzw. Lesen ein, sondern fordert die Wahrnehmung im Hinblick auf Proportion, Rhythmus und Balance heraus. 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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